Engpassdiagnose · B2B-Dienstleister · Festpreis

Volle Pipeline, Umsatz hinter Plan? Der Engpass sitzt zwischen Marketing, Sales und Delivery.

Engpassdiagnose für B2B-Dienstleister mit 20–150 Mitarbeitenden — Agenturen, Beratungen, IT-/Tech-Dienstleister. Wir finden, wo zwischen Lead-Routing, Sales-Pipeline und Delivery-Übergabe konkret Conversion und Marge verloren gehen. Bevor Sie in mehr Vertriebler, ein neues CRM oder Marketing-Automation investieren.

Wenn kein klarer Hebel sichtbar ist, empfehlen wir keine Beauftragung.

Für wen passt diese Diagnose — und für wen nicht

Passt

  • Agenturen, Beratungen, IT-/Tech-Dienstleister, spezialisierte B2B-Anbieter
  • 20–150 Mitarbeitende, aktive Pipeline mit mindestens 10 Deals/Monat
  • Marketing, Sales und Delivery sind eigenständige Funktionen mit Übergaben
  • Geschäftsführung will Klarheit vor der nächsten Investition (CRM, Hire, Reorg)

Passt nicht

  • B2C-Dienstleister mit Self-Service-Funnel
  • Subscription-only ohne Sales-Prozess
  • Weniger als 10 qualifizierte Pipeline-Deals pro Monat
  • Pipeline-Probleme stammen primär aus zu wenig Top-of-Funnel (dann ist Marketing der Hebel, nicht Diagnose)

Sechs Muster, die wir bei B2B-Dienstleistern fast immer finden

Leads kommen, aber Conversion ist intransparent

Marketing meldet 200 Leads. Sales sagt: davon waren 20 brauchbar. Niemand kann erklären, was zwischen Erstkontakt und qualifiziertem Termin passiert ist. Account-Owner unklar, Status-Updates aus Bauchgefühl.

Marketing und Sales haben unterschiedliche Wahrheiten

Pipeline-Reports stimmen je nach Quelle nicht überein. SQL-Kriterien sind nirgends sauber definiert. Marketing optimiert auf MQLs, Sales beschwert sich über Qualität — beide Seiten haben recht und keine Daten dazu.

Delivery leidet an Sales-Versprechen

Was Vertrieb zusagt, kann Operations selten 1:1 liefern. Eskalationen, Nacharbeit, Frust beim Delivery-Team. Marge sinkt, ohne dass die Ursache benannt ist. Kein wiederholbarer Übergabe-Prozess Sales → Delivery.

RevOps-Daten-Doppelpflege CRM ↔ Excel ↔ BI

Forecasts laufen im CRM, Provisionen werden in Excel gerechnet, Reports kommen aus dem BI-Tool. Drei Datenquellen, drei Stände. Pro Vertriebler 4–6 Stunden Doppelpflege pro Woche — und niemand vertraut den Reports.

Forecast-Genauigkeit unter 60 %

Pipeline-Stages sind je Vertriebler unterschiedlich interpretiert, Wahrscheinlichkeiten optimistisch geschätzt. Liquiditätsplanung und Capacity-Planning laufen ins Leere. Quartalsende = Überraschung.

Sales-Onboarding > 4 Monate ohne Playbook

Neue Vertriebler erreichen Vollproduktivität erst nach 4–6 Monaten — Wissen liegt in Köpfen der Top-Performer, kein dokumentierter Sales-Prozess. Bei 4 Hires/Jahr ~60.000 € Opportunity Cost.

Was Sie nach 7–10 Werktagen in der Hand haben

System-Landkarte

Tools, Datenflüsse, Hand-Offs zwischen Marketing, Sales, Delivery — wo wird Information weitergereicht, wo geht sie verloren.

Top-5-Engpässe mit Euro-Range

Pro Engpass: Symptom, Ursachen-Hypothese, konservative Euro-Impact-Schätzung pro Jahr. Inkl. Lead-Routing, Übergabe-Brüche, Account-Owner-Lücken.

90-Tage-Plan mit Owner

Welcher Engpass zuerst, mit welcher Mechanik (Prozess-Umstellung, Rollen-Klarheit, ggf. KI-gestütztes Routing), mit welchen Messpunkten und intern verantwortlich.

Zwei anonymisierte Beispiele aus realen Mandaten

Beispiele sind anonymisiert. Reale Cases zeigen wir nach NDA im Eignungsgespräch.

Anonymer Fall: Lead-Routing-Engpass bei IT-Dienstleister (45 MA)

Ausgangslage: 60–80 Leads/Monat aus Inbound, Pipeline-Conversion bei 9 %. Plan: Vertriebsteam um zwei Junioren erweitern, 150 k €/Jahr.

Befund: Keine SLA-gestützte Lead-Verteilung — Inbound-Leads landeten in Sammel-Inbox, durchschnittliche Erstreaktion: 38 h. Account-Owner-Logik fehlte ab Stage 3 — Deals lagen ohne Treiber. Marketing-Sales-Übergabe ohne definierte Kriterien.

Erster Schritt: Drei Sofort-Maßnahmen: Auto-Routing mit Reaktionszeit-SLA (< 4 h), klar definierter Account-Owner ab Termin-Bestätigung, wöchentliches 15-Min-Alignment Marketing/Sales. Conversion-Sprung um ~40 % in 60 Tagen — bevor der zweite Hire überhaupt diskutiert wurde.

Anonymer Fall: Sales-Delivery-Übergabe-Bruch bei Agentur (80 MA)

Ausgangslage: Marge sank pro Projekt um 8 Punkte in 18 Monaten. Plan: Tagessätze erhöhen.

Befund: Vertrieb verkaufte regelmäßig Sonderwünsche, die im Kalkulationsmodell nicht abgebildet waren. Delivery erfuhr davon erst beim Kickoff. Keine standardisierte Übergabe-Checkliste, keine Machbarkeits-Bestätigung vor Vertragsabschluss.

Erster Schritt: Standardisierte Übergabe-Checkliste plus 30-Min-Sales-Delivery-Sync vor jedem Vertragsabschluss. Marge stabilisierte sich nach zwei Quartalen ohne Tagessatz-Erhöhung. Statt Preis-Diskussion mit Kunden ein interner Prozess-Fix.

Häufige Fragen

Wann lohnt sich die Diagnose für B2B-Dienstleister?+

Wenn die Pipeline voll ist, der Umsatz aber hinter Plan liegt. Wenn Marketing und Sales unterschiedliche Wahrheiten reporten. Wenn Delivery regelmäßig nacharbeiten muss, weil Sales-Versprechen nicht 1:1 lieferbar sind. Wenn eine größere Investition ansteht (neue Vertriebler, CRM-Wechsel, Marketing-Automation) und Sie vorher die echten Engpässe verstehen wollen.

Brauchen wir einen kompletten CRM-Datenexport für die Diagnose?+

Nein. Wir arbeiten mit dem, was da ist: Funnel-Übersicht (Excel/Screenshot), CRM-Stages-Bild, Lead-Stage-Definitionen falls dokumentiert, anonymisierte Pipeline-Liste der letzten 3–6 Monate. Wenn Daten nicht sauber sind, ist das selbst ein Befund.

Was unterscheidet die Diagnose von einer klassischen Sales-Beratung?+

Sales-Beratung verkauft Methodik (BANT, MEDDIC, Sandler). Die Engpassdiagnose findet erst, wo Ihr aktueller Prozess strukturell bricht — und benennt, ob das ein Prozess-, ein Daten-, ein Rollen- oder ein Tool-Problem ist. In den meisten Fällen ist es kein Methodik-Problem. Methodik-Training auf einem kaputten Prozess vergrößert nur den Engpass.

Funktioniert das auch für Agenturen mit Projekt- statt Subscription-Geschäft?+

Ja. Bei Projektgeschäft ist die Übergabe Sales → Delivery oft der teuerste Engpass — Sonderwünsche, Kalkulationslücken, Nacharbeit. Genau das ist analysierbar.

Was passiert, wenn im Eignungsgespräch kein klarer Hebel sichtbar wird?+

Dann empfehle ich keine Beauftragung. Das passiert bei ungefähr einem von drei Eignungsgesprächen — typischerweise wenn der Funnel zu schmal ist, intern niemand Verantwortung für die Umsetzung übernehmen kann, oder das Thema nur als reine Tool-Bestätigung gedacht war. Zahlung erfolgt ohnehin erst nach Übergabe des Reports — Sie tragen kein Vorab-Risiko.

Jonas Höttler

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